Sonntag, 5. April 2015

Der Schuh des Surfazz




Mit der Ankündigung „ the motorcycle is back“ präsentierte 2013 das gestalten Team unter der Federführung von Chris Hunter (Bike EXIF) und Robert Klanten (gestalten) den Motorrad-Bildband the Ride, „New Custom Motorcycles and their Builders“. Auf über 300 Seiten werden wunderbare und außergewöhnliche „custom“ Motorräder und ihre Erbauer präsentiert. Mit ihren sehr gut gemachten Stories, über das was sich die letzten Jahre so in den Moped-Garagen und Werkstätten rund um den Globus getan hat, definieren Hunter und Klanten das Wort Motorrad- Bildband neu. Weg vom Wühltisch der aussterbenden Buchgeschäfte hin zu den öligen Werkbänken, als Pflichtlektüre für ambitionierte Schrauber und wahre Motorradliebhaber.


Und genau in diesem Buch zur Einleitung von Chris Hunter, die Seite drei füllend, ist er, der Schuh des Surfazz. Dr. Martens Größe 10 in schwarz. Stellvertretend für alle von euch je auf Mopeds getragenen Schlappen. Aufgenommen 2009 auf unserem ersten Caferacer Sprint während des Glemseck 101.




Da hatten wir noch Zeit, uns Surfazzer während des Rennens unter das Starterfeld zu mischen. Aus organisatorischen Gründen und wegen dem ganzen Bier, überlassen wir das Fahren in den letzten Jahren ja lieber euch.

In diesem Sinne kauft euch gescheite Schuhe für den diesjährigen Sprint, ihr könnt ja nie wissen, wo ein Photo davon landet.


Hochachtungsvoll eure Surfazz






Samstag, 28. März 2015

Monkey Talk

Clemens redet mit Timo über Mopeds. Eine erste Annäherung an ein neues Format.




............................brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrummmm
von:::mojomag.de




Donnerstag, 5. März 2015

Die Bestimmung der Sportster

Ist sie nicht hässlich? Nö.

  In dem Film Renegade mit Terence Hill und seinem Sohn, kommt eine große Gruppe Biker vor. Sie spielen hier, typisch, die, die für Gerechtigkeit stehen und die knapp an der Grenze zur Selbstjustiz agieren, hier allerdings, nur, bis die Polizei kommt.

  Es ist eine Szene, in der hunderte Biker, alle ohne Helm, wild gekleidet, und mit heftigen Bärten, von zwei Seiten auf den Ort des Showdowns rollen. In zwei langen Schlangen, episch, kraftvoll, ultrasouverän. Der Showdown erstarrt, das Blatt wendet sich mit ihrer Ankunft. (youtube ab 1:14:30)

  Der Film Renegade, mit Alltime-Best-Action-Hero Terence Hill ist übrigens nicht zu verwechseln mit der Serie, mit dem ähnlich kongenialen Lorenzo Lamas mit seinem langen, schwarzen Haaren, dem Outlaw auf der Hally, der Verbrecher jagt.

  Und nun zum Thema Sportster, die rumsteht: Was macht man aus einer 1000er Sportster? Lässt man sie original? Macht es modern oder klassisch? Gerade dachte ich noch, modern. So mit Stummellenker und schnittigem Heck. Oder zumindest flachem Fender hinten. Auf jeden Fall irgendwie flach und farblich pervers. Oder als Ernst Henne-Gedächtnisbike?

  Dann kam dieser Film im TV. Renegade, mit dem blauäugigem Terence. Und die Szene mit den Altrockern. Sollte eine Hally nicht so ausschauen? Mit hohem Riser? Mit breiten Schutzblechen? Mit Frauen auf dem Soziassitz vor der Sissybar?
Das dachte ich so und dachte dann. So nen Quatsch.







Mittwoch, 25. Februar 2015

Voll proll, aber gut





Weil Clemens (Gleich, Mojomag) sagt, man solle jeden Tag was schreiben, schreib ich noch schnell was, ist schon fast 24 Uhr.
Letztens bin ich auf dieses Foto mit der BMW gestoßen. 
Es ist vor rund drei Jahren in Paris entstanden. Wir haben dort eine Fotoreportage gemacht, über Motorräder in Paris. Die ist dann in der MO erschienen und hier: zB
surFazz Paris 
Ok, haben auch einen Liebesurlaub gemacht, hat sich aber im Nachhinein nicht gelohnt, muss man sagen. Das Foto schon. 

Jetzt sagt Clemens, dass man auch schreiben soll, wenn man kein Thema hat und verlinkt auf einen Artikel, der sagt, dass die Kreativität immer da ist und überall und man sie eben nur nutzen muss.

Also:
Diese BMW ist schön roh. Ungeschnörkelt. Keine Kunst. Der Typ, der sie fährt, hat nicht so arg viel über sie nachgedacht. Er hat sich nicht hingesetzt und überlegt und überlegt und erst Yoga gemacht, dann Kant gelesen, dann in nem Desigbuch geblätter, oder so .. Link zum Surfazz Post Kunstvideo
was...

Bisschen Auspuff, bisschen Auspuffband, schöner flacher Lenker. Bisschen abgeratzt. Fertig.
Natürlich gehört Show auch zum Motorradfahren dazu. Ganz wichtig ist das RUMPROLETEN, zum Beispiel. Finde ich, das ist ganz wichtig. Man muss Motoren hochdrehen und Krach machen. Irgendwelche dummen Stunts wie Wheelies und wenn man die nicht kann, wenigstens mal das Hinterrad blockieren und bisschen „rumkommen“ lassen.
Man muss manchmal irgend ein Manöver fahren, das gefährlich ausschaut. Autofahrer schätzen das ja immer falsch ein: „Uhiii, ist der aber nah an mir vorbei gefahren.“
Als Autofahrer weiß man nichts über die Dynamik von 140 PS auf 220 kg, oder so. (Jetzt mal so als Durchschnittswert.)

Also "Show“ gehört dazu, Metallflakehelm zum Beispiel. Oder ne gue Mofafarbe, wie hier: RSD Tracker

Roland Sands ist auch ein Prolet. Ein sympathischer. Bei ihm spielen zum Beispiel Frauen immer wieder eine Rolle. Meistens mit so Busen-Arsch-Kombinationen.
Sands fährt gerne quer, oder fliegt, wie hier, auf dem Bild, rechts.



Da fällt mir gerade ein: Das beste Mofa in letzter Zeit, finde ich, ist von Rolf von Krautmotors. Hammer einfach, die Idee für das Starr Wars – Rennen so ne Kiste zu bauen.
starr-wars-2014 



Also, rumproleten gehört dazu, das ist sicher. Aber manchmal ist Understatement gefragt. Zum Beispiel bei einem Jeden-Tag Stadtmoped für Paris. Einfach Metall mit Boxer.

I like..


In diesem Sinne... :-) ;-) :-))))

Musik zum Abschluss




pics: colt, roland sands, krautmotors

Mittwoch, 11. Februar 2015

Winter mit Bär


Kalter Wind, warme Sonne, trockener Asphalt. Dicke GS, unkaputtbar, rau, Patina. Surfen, fliegen, frieren. Wieder heim. Klamme Knochen, freier Kopf. 







pics:::colt